Über mich

Im richtigen Leben heiße ich Gerold. Ich bin Wirtschaftsfachwirt, wohne bei Hannover und habe eine wundervolle Familie. Warum Aktivismus? Irgendwann habe ich festgestellt, dass es mir nicht reicht, die Welt nur ein kleines bisschen weniger schlecht zu machen.

Mein Weg in den Klimaaktivismus begann nicht mit dem Klima, sondern mit den Tieren.

Seit 2019 lebe ich vegan und engagiere mich für Tierrechte. Was zunächst mit der Frage begann, wie wir mit anderen Lebewesen umgehen, führte mich unweigerlich zu einer viel größeren Frage: Wie gehen wir eigentlich mit unserem Planeten um?

Wer sich mit Tierhaltung, Ernährung und Ressourcenverbrauch beschäftigt, landet früher oder später beim Klimawandel. Und wer sich erst einmal intensiver mit der Klimaforschung auseinandersetzt, stellt schnell fest: Zwischen dem, was wir wissenschaftlich wissen, und dem, was gesellschaftlich diskutiert wird, liegen manchmal ganze Welten.

So wurde aus dem Tierrechtsaktivisten schließlich auch ein Klimaaktivist.

Veränderung beginnt vor der eigenen Haustür

Ich bin davon überzeugt, dass wir nicht auf die große politische Lösung warten müssen, um selbst etwas zu verändern. Deshalb versuchen wir als Familie, unseren Alltag möglichst nachhaltig zu gestalten.

Auf unserem Dach produziert eine Photovoltaikanlage Strom, eine Luftwärmepumpe beheizt unser Zuhause, und unterwegs sind wir mit dem Elektroauto oder dem Lastenrad. Dazu kommt natürlich unsere vegane Lebensweise. Wäre es nach mir gegangen, hätte ich das alles vielleicht früher umgesetzt – aber besser spät als nie.

Das alles macht uns nicht perfekt. Aber Perfektion ist auch nicht mein Anspruch. Mir geht es darum, Verantwortung zu übernehmen und Möglichkeiten zu nutzen. Und zu zeigen, dass ein klimafreundlicheres Leben weder Verzicht auf Lebensqualität noch eine Rückkehr in die Steinzeit bedeuten muss.

Haltung zeigen – auch über das Klima hinaus

Für mich endet Verantwortung nicht an der eigenen Grundstücksgrenze. Deshalb möchte ich mich nicht nur privat für eine lebenswerte Zukunft einsetzen, sondern auch gesellschaftlich etwas bewegen.

Ich bin Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen, unterstütze den Feminismus und zeige Flagge gegen Rechtsextremismus, Menschenfeindlichkeit und Diskriminierung.

Tierrechte, Klimaschutz, Gleichberechtigung und eine offene Gesellschaft sind für mich keine voneinander getrennten Themen. Sie verbindet die Frage, wie wir miteinander umgehen, wessen Interessen wir berücksichtigen und welche Welt wir kommenden Generationen hinterlassen möchten.

Warum „Der Klimaaktivist“?

Weil ich finde, dass wir über den Klimawandel viel zu oft streiten, ohne uns zunächst darüber zu verständigen, was wir eigentlich wissen.

Ich bin kein Klimaforscher. Aber man muss auch kein Klimaforscher sein, um wissenschaftliche Erkenntnisse nachzuvollziehen, Quellen zu prüfen und verständlich darüber zu sprechen.

Hier möchte ich Klimawissen vermitteln, verbreitete Mythen hinterfragen und zeigen, wie faszinierend die Wissenschaft hinter unserem Klimasystem ist. Dabei geht es mir nicht darum, Menschen vorzuschreiben, was sie denken sollen. Sondern darum, ihnen das Wissen an die Hand zu geben, damit sie sich selbst ein fundiertes Urteil bilden können.

Beste Grüße

Der Klimaaktivist